Forscher fordern Richtlinien für Künstliche Intelligenz

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Die Informationstechnologie nähert sich immer mehr einem Punkt an dem die Maschinen intelligenter werden als ihre Erbauer: Wissenschaftler mahnen zur Vorsicht.

Im Zentrum eines Schwarzen Lochs gibt es einen Ort, an dem die Gesetze der Physik keinen Sinn mehr machen. Ähnlich geht es den Forschern momentan mit der Künstlichen Intelligenz. Die Menschheit nähert sich immer mehr dem kritischen Punkt. Maschinen sollen schon bald klüger sein, als Menschen. Spätestens dann muss es gewisse Richtlinien geben, an die sich die Künstliche Intelligenz (KI) halten muss, so eine Meldung des SMH.

Auf dem Singularity Summit, einer Veranstaltung, an der zahlreiche Forscher und Experten aus Silikon Valley, teilnahmen wurden dieses Jahr einige erstaunliche Feststellungen gemacht: Sich selbst programmierende Computer und Gehirnimplantate, die die menschliche Denkleistung um ein Tausendfaches beschleunigen sollen sind nicht mehr in allzu weiter Ferne sein. Spätestens 2029 soll die Künstliche Intelligenz entwickelt werden, behaupten die Experten.

Die Wissenschaftler fordern eine sogenannte “freundliche Künstliche Intelligenz”. Ihre größte Angst ist nach wie vor, dass irgendein brillanter Forscher eine selbst verbessernde, aber amoralische KI erschafft, die feindlich wird.

“Der Fakt, dass man den Tag an dem es exakt passieren wird nicht exakt vorhersagen kann, ist kein Grund für uns die Augen zu verschließen und nicht darüber nachzudenken”, meint Eliezer Yudkowsky, Mitbegründer des Singularity Institute for Artificial Intelligence, in Palo Alto. (mr)

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