China dementiert erneut Hackingvorwürfe

Sicherheit

Die Volksrepublik möchte seine Position stärken und wehrt zum wiederholten Mal jegliche Vorwürfe um internationale Cyberattacken ab.

“Wir haben das Pentagon nicht gehackt”, mit dieser Aussage versuchte China vor einigen Tagen die aufgebrachte Weltöffentlichkeit zu beruhigen (wir berichteten). Nun bestärkt die Volksrepublik seine passive Stellung und betont erneut, dass man nichts mit irgendwelchen Hackerattacken auf die amerikanische und britische Regierung (wir berichteten) zu tun habe. “Zu behaupten, dass das chinesische Militär für Cyberattacken gegen ausländische Regierungsnetzwerke verantwortlich ist, ist unbegründet und verantwortungslos und basiert auf jenseitigen Motiven”, so die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Jiang Yu, laut einer Meldung des SMH.

Laut Experten reichen Chinas Motive vom Stehlen von vertraulichen Informationen bis hin zum Austesten der Sicherheit der ausländischen Regierungsnetzwerke. Doch trotz der Gespräche zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Premier Wen Jiabao letzten Monat, scheinen keine Untersuchungen in die Wege geleitet worden zu sein. “Laut meinem Wissensstand hat die chinesische Polizei noch keine Anfragen von relevanten Ländern erhalten, eine gemeinsame Untersuchung in die Wege zu leiten”, bekräftigt Jiang.

Die chinesische Regierung besteht nach wie vor darauf, dass es sich bei den Hackingangriffen um Cyberkriminelle handeln soll, die lediglich chinesische Server zwischenschalteten um so ihre Spuren zu verwischen. (mr)

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