Billig-Handys puschen UMTS

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Was Apples Iphone noch lange nicht kann, werden bald die einfachsten Mobiltelefone können. Die Ultra Low Cost Handsets (ULCH) kommen.

Es ist eine Gerätegattung, die für die Handy-Hersteller immer wichtiger wird. Insbesondere wenn es darum geht, günstige UMTS-Handys in gesättigte Märkte zu verkaufen.

Derzeit machen die ULCH nur 0,8 Prozent der aktiv benutzten Mobiltelefone aus, wie ein Bericht von Visiongain besagt. Chipset-Anbieter wie TI, Infineon und Qualcomm reduzieren jedoch die Preise ihrer Chips, um Geräte für den Massenmarkt zu Einsteigerpreisen zu ermöglichen. Die reinen Materialkosten für ULCH sanken 2007 um 16 $, Forschung und Entwicklung werden sie noch weiter sinken lassen.

Derzeit dominieren Motorola und Nokia diesen Markt. Chinesische und indische Hersteller stehen jedoch bereits vor der Tür. Dank den ULCH-Designs sollen supergünstige UMTS-Handys im Jahr 2009 den Markt aufmischen. Willkommener Nebeneffekt: Sie werden das Internet in Regionen der Welt bringen, in denen weder Kupferdrähte noch Glasfaserkabel verlegt sind.

(von Tony Dennis/bk)

Inquirer UK