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LTSP Installation und Konfiguration
Die Installation des Linux Terminal Server Project gestaltet sich durch das Tool “ltspadmin” denkbar einfach. Um dieses Tool zu installieren, laden Sie zunächst von der Website
http://ltsp.org
im Bereich Download, Unterbereich “ltsp-utils” das für Ihre Linux Distribution passende Programm. Bei CentOS 5 entscheiden wir uns für
ltsp-utils-0.25.0.noarch.rpm
Die Utils installieren Sie mit dem Befehl
rpm -ihv ltsp-utils-0.25.0.noarch.rpm
Anschließend rufen Sie
ltspadmin
auf. Für die Installation wählen Sie die Option
Install/Update LTSP Packages
und folgen den Anweisungen von ltspadmin. Um die Verbindungseinstellungen anzupassen, beispielsweise, weil der Netzwerkzugriff nur über einen Proxy Server möglich ist, wählen Sie die Option
Configure the installer options
Nach der erfolgten Installation, welche Dateien in den Verzeichnissen
/opt/ltsp
/tftpboot/lts
ablegt, rufen Sie die Option
Configure LTSP
auf. Arbeiten Sie sich durch die einzelnen Menüpunkte, die selbsterklärend sind. Selbst die Konfiguration des DHCP nimmt LTSP Ihnen ab – Sie müssen lediglich die unter
/etc/dhcpd.samples.conf
erstellte Konfigurationsdatei nach
/etc/dhcpd.conf
kopieren. Wichtig: Die Konfigurationszeilen “filename” waren fehlerhaft. Korrigieren Sie diese wie folgt:
filename “/lts/2.6.20.9-ltsp-1/pxelinux.0″
filename “/lts/2.6.20.9-ltsp-1″
Nachdem Sie alle Optionen konfiguriert haben, rufen Sie im LTSP Konfigurationsmenü die Option
S – Show the status of all services
auf und stellen Sie sicher, dass alle Dienste wie erwartet laufen. Wichtig: Geben Sie die relevanten Dienste in der Firewall frei. Diese wären:
UDP/69 (TFTP)
UDP/67 (DHCPD)
UDP/2049 (NFS)
Einstellungen wie beispielsweise die Anpassung an eine deutsche Tastatur nehmen Sie über die Datei
/opt/ltsp/i386/etc/lts.conf
vor. Details zu diesen Einstellungen finden Sie in der Online Hilfe auf der Homepage des LTSP, dessen Wiki oder in der Hilfedatei
/opt/ltsp/i386/etc/lts.conf.readme
Nach dem Start eines Client sollte dieser per DHCP eine IP-Adresse zugewiesen bekommen, per TFTP wird das Kernel und Inital Ramdisk Abbild vom Terminal Server übertragen. Per NFS wird die Root und Swap Partition eingehängt und abschließend eine X-Window Sitzung zum Server aufgebaut. Damit ist die Konfiguration des LTSP abgeschlossen.
Clients individuell konfigurieren
Neben den zentralen Konfigurationseinstellungen können Sie auch individuelle Einstellung pro Client vornehmen. Sinn macht dies beispielsweise, wenn ein System ein anderes Tastaturlayout benötigt. Gerade im Bereich Entwicklung wird häufig das US-Layout bevorzugt. Oder eine Dual-Monitor gefahren wird. Die Konfiguration über lts.conf (und die MAC-Adresse des Clients) wird ausführlich in der Online- Dokumentation beschrieben.
(Individuelle Konfigurationen können über eine zentrale Steuerdatei vorgenommen werden. Beispielsweise englisches Tastaturlayouts für eine bestimmte MAC-Adresse (und damit einen bestimmten Client).)






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