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Linux auf dem Business-Desktop
Open Source im Unternehmen

Open-Source-Software auf dem Unternehmens-Desktop ist ein kontroverses Thema. Dabei glänzt
Linux inzwischen mit hochprofessionellen Programmen und einer reichhaltigen Open-Source-Landschaft.
Wir zeigen, wo Open-Source-Software punktet und in welchen Bereichen noch Lücken herrschen

Deutsche Bahn, Boing und Daimler

Linux auf dem Business-Desktop

An Linux kommt keiner mehr vorbei, kein Anwender und kein Anbieter, kein Kleinunternehmen und kein Großkonzern. Open-Source-Software (OSS) ist mehr oder weniger umfangreich im Einsatz. So setzt die Deutsche Bahn für ihre 55 000 Anwender und 5500 Datenbanken verstärkt auf Linux als Server-Betriebssystem. Die Autovermietung Europcar migrierte tausend Arbeitsplätze von Windows zu Linux. Konzerne wie Daimler, Sony und Boeing haben Linux ebenso im Einsatz wie Yahoo, Cisco und Amazon. Selbst Behörden, riskanten Experimenten bekanntlich abgeneigt, fahren auf Linux ab. Die Stadt München steigt auf Linux um, die chinesischen Eisenbahnen migrieren auf Linux und sogar das US-Verteidigungsministerium schließt einen Linux-Rahmenvertrag. In erster Linie wird Linux für Infrastrukturdienste wie Firewall sowie Web-, Mail-, File- und Printserver eingesetzt. Im Desktop- Bereich haben sich Linux und OSS noch nicht auf breiterer Basis durchgesetzt. Und die Ansichten darüber, ob OSS den Sprung auf den Unternehmens-Desktop schafft, könnten kontroverser kaum sein.

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