Ipod touch ist (fast) ein Iphone

Allgemein

Apples neuer Medienplayer Ipod touch sieht aus wie ein Iphone. Und ist es auch technisch, wenn man mal die Telefonfunktion vergisst.

Das neue Spitzenmodell kommt wie erwartet mit einer Touchscreen-Oberfläche. Nicht erwartet worden war aber, wie weitgehend es dem gerade erst eingeführten Iphone ähnelt – das vielleicht aus diesem Grund zugleich drastisch verbilligt wurde.

Gut, es ist 8 mm dünner. Verfügt aber über ein Touchscreen-Display mit einer Diagonale von 3,5 Zoll, das sich gleich dem des Iphone bedienen lässt. Und es verfügt ebenfalls über WLAN. „Wir haben es so gemacht, dass es brauchbar ist“, bemerkte Steve Jobs auf seiner üblichen Einführungsshow und zielte damit auf die ganz offensichtlich unbrauchbare WLAN-Funktion von Microsofts Medienplayer Zune. Für das Web-Browsen bietet es ebenso wie das Iphone den Safari-Browser.

Den Ipod touch soll es ab September weltweit geben. Mit 8 GB Flash-Speicher kostet er 299 $, mit 16 GB 399 $.

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Den alten Ipod wird es weiterhin geben. Er wechselt aber namenstechnisch ins Seniorenalter und heißt jetzt Ipod classic. Er bekommt eine volle Metallausrüstung und speckt zugleich etwas ab. Die Basisversion bietet 80 GB Speicher, eine etwas dickere Variante kommt mit 160 GB.

Der Ipod nano, von Jobs als beliebtestes Musikabspielgerät der Geschichte gepriesen, bekommt eine weitere Aufwertung. Er kann Videos abspielen auf einem größeren, helleren Display. Die Auflösung auf dem Bildschirm mit einer Diagonale von 2 Zoll beträgt 320 x 240, und das sei die höchste, jemals von Apple gelieferte Pixeldichte. Als Nano-Zugabe gibt es drei Spiele, darunter Vertex und Sudoku von Electronic Arts.

Auch den Ipod shuffle gibt es noch. Er wird modisch aufgefrischt mit neuen, etwas gedämpfteren Farben.

(bk)

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