Nokia schafft es nicht: DVB-H-Chips sollen extern entwickelt werden

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Einem Bericht der taiwanischen Digitimes zufolge hat Nokia seine eigene Entwicklung des Mobiltelefon-Fernsehchips eingestellt und sucht nun Hilfe von außen.

Nicht nur Nokia hat Probleme, schnelle und energiesparende DVB-H-Schaltungen zu produzieren. Auch die Firma Texas Instruments, die in diesem Zusammenhang sogar als potentieller Partner für Nokia genannt wurde, soll ihren Zeitplänen weit hinterherhinken.

Die Quellen des taiwanischen Magazins berichten, dass Nokia die in-house-Entwicklung solcher Mobil-TV-Chips ganz beenden wird und künftig auf externe Partner setzt. Nach TIs Zeitverzögerung kämen noch DiBcom, Newport Media und Siano Mobile Silicon in Frage, schreibt Digitimes-Redakteur Steve Chen.

DiBcom liefert bereits seit Ende 2005 an Samsung, LG Electronics, Motorola, Sagem und High Tech Computer (HTC) und könnte rund 1,5 Millionen Mobil-TV-Cips pro Jahr ausliefern – das sind 80 bis 90 Prozent des Weltmarktes. Der wahrscheinlichste Partner kommerntiert die Vermutungen aber nicht, solange kein unterschriebener Vertrag da ist. (mk)

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