Schweden: Gekaufte OOXML-Stimmen ungültig

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Die korruptionsverdächtige Entscheidung des schwedischen Standardisierungskommittees für OOXML wurde zurückgezogen.

Nachdem bekannt geworden war, dass der Softwarekonzern Microsoft in Schweden Firmen mit Geldmitteln dazu brachte, für seinen Standard-Entwurf OOXML zu stimmen, und Microsoft das auch zugeben musste, wurde die Entscheidung nun ausgesetzt. Das Komitee zog seine Stimme zurück. Auch aus anderen Ländern werden unfeine Vorgehensweisen des Windows-Herstellers berichtet, der unbedingt sein eigenes, proprietäres Dokumentenformat OOXML anstelle des offenen ODF (Open Dociment Format) zum internationalen Standard erheben möchte. [fe]

Computerworld
Groklaw