Intel will die Russen verstehen

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Der Chipgigant hat ein anthropologisches und ethnografisches Forschungsprojekt gestartet. Um mehr über die russischen Bürger herauszufinden, und wie sie die Informationstechnologie in ihren Datschen nutzen.

„Wir konzentrieren uns auf die Frage, wie die Menschen rund um die Welt Technologien zu Hause nutzen“, erklärte Francoise Bourdonnec von Intels Domestic Designs and Technologies Research Group auf einer Pressekonferenz in St. Petersburg. Das müsse sein, denn die Entwickler hätten oft „ein ganz falsches Verständnis von Technologien“.

Die global 1,6 Milliarden Haushalte nutzen zwar die gleichen Technologien, aber in ganz unterschiedlicher Weise. So konnte Intel den Absatz von PCs in China deutlich ankurbeln durch einen besonderen Blockierungsmechnismus – da chinesische Eltern ihre Kinder am Computer nur lernen und nicht etwa daddeln und surfen lassen wollen. In Indien hingegen kamen die Intel-Forscher zum Ergebnis, dass Schul-PCs besonders stoß- und staubgeschützt zu sein haben.

Die Erkenntnisse über die spezifisch russischen Anforderungen für Computer stehen noch aus. Dürfen wir anlässlich der klimatischen Besonderheiten Russlands PCs anregen, die bereits ab Werk übertaktet sind?

(von Wily Ferret/bk)

Inquirer UK

St. Petersburg Times