Chinesen wollen Seagate kaufen

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Das hat der CEO von Seagate Technology, William D. Watkins, enthüllt. Und schon sorgen sich die USA um ihre nationale Sicherheit.

Die Aussicht auf neue chinesische Besitzer des Festplattenherstellers sorgt für Unruhe. “Die US-Regierung ist am Ausflippen”, wie Watkins in einem Interview sagte.

China könne Zugang zu High-Tech-Entwicklungen aus den USA bekommen bezüglich Hardware, Software und Herstellungstechniken, warnen die Sicherheits-Bedenkenträger. Das gelte insbesondere auch für Verschlüsselungstechniken, wie sie in einigen Festplattensystemen eingesetzt werden. Sie reden gar davon, China könne eventuell Hintertüren in Speichersysteme einbauen, um an sensitive Informationen zu kommen.

Seagate, im kalifornischen Scotts Valley beheimatet, ist einer der beiden verbliebenen amerikanischen Festplattenhersteller. Der andere ist Western Digital im kalifornischen Lake Forrest.

Watkins nannte die kaufwillige chinesische Firma nicht. Spekulationen zufolge könnte es der Computerhersteller Lenovo sein, der bereits 2004 die PC-Sparte von IBM übernahm und dabei ähnliche Befürchtungen in den USA auslöste.

(von Egan Orion/bk)

Inquirer UK

New York Times