New Yorker Taxifahrer wollen kein GPS

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Eine Taxifahrer-Gewerkschaft plant sogar den Streik gegen den geplanten GPS-Zwang, da sie darin einen Eingriff in die Privatsphäre der Fahrer sieht.

Die Stadt New York hat verfügt, dass ab 1. Oktober alle Taxis mit GPS-Navigationstechnik, Touchscreen-Displays sowie Kreditkartenlesern ausgestattet sein müssen. Viele Taxis haben das bereits, und ihre Passagiere können darüber Nachrichten, Routendaten und mehr abrufen. Übliche Extratouren wie Fahren mit abgeschalteter Taxometer-Uhr oder absurde Umwege werden damit allerdings etwas schwieriger für den Fahrer.

Die New York Taxi Workers Alliance hat einen Streik angekündigt, um die Privatsphäre ihrer 8400 Mitglieder zu schützen. Die rivalisierende New York State Federation of Taxi Drivers mit 10000 Taxifahrern hingegen ist gegen einen Streik.

Privatsphäre für Taxifahrer? Joseph Sanscrainte von einer großen New Yorker Anwaltsfirma hält davon nicht viel: Das Taxigewerbe in New York sei schon immer besonders stark reguliert worden. Wer in diesem Gewerbe tätig sei, könne daher ohnehin nur eine verringerte Erwartung an eigener Privatsphäre haben.

(bk)

Inquirer UK

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