Chinesen wollen Seagate erwerben

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Der amerikanische Festplattenhersteller, der in Thailand produziert, könnte von einer chinesischen Firma übernommen werden. Da hat allerdings die US-Regierung etwas dagegen: Seagate setzt eine Verschlüsselungstechnik ein, die die US-Regierung nicht in ausländische Hände geben will.

Die New York Times hat von Seagate-Chef William D. Watkins erfahren, dass ein chinesisches Unternehmen den Festplatten-Hersteller übernehmen will. Da haben die Regierenden in den USA aber Einspruch anzumelden: Seagate verwendet schließlich eine Verschlüsselungstechnik, die den Amerikanern wichtig ist .

Vielleicht liegt die Technik dem “Homeland Security Office” so am Herzen, weil Regierungsorganisationen mit dieser Seagate-Kryptografie arbeiten. Schon beim Verkauf der IBM-PC-Sparte an die chinesische Firma Lenovo hatte die Regierung der USA ihre Sorgen um die “nationale Sicherheit” geäußert.

Laut Watkins steht Seagate zwar nicht zum Verkauf, doch wenn das Angebot an die Aktionäre gut ist, wird es den reinen Geldanlegern unter ihnen schwer fallen, nein zu sagen. Ob dann noch die staatlichen Sicherheitsbehörden mitmachen, steht noch in den Sternen. (mk)

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