Monster stellte sich blind – Maximalschaden (Update)

Allgemein

Das Jobportal Monster.com hielt den Trojaner-Angriff fünf Tage lang unter dem Deckel. Ergebnis: 1,3 Millionen Datensätze zum Teufel.

Verdrängung ist ein typisch menschlicher Mechanismus – aber äußerst ungesund, wenn es um die Sicherheit der Kunden geht. Das durften jetzt die Jobsuchenden, die ein Profil bei Monster hinterlegt hatten, feststellen. Erst am 22. August gestanden die Betreiber öffentlich ein, dass sie ein Problem hatten. Bis dahin waren fast alle der 1,6 Millionen Datensätze, die der Trojaner hätte erreichen können, infiziert und geraubt geworden. Über sein Vorhandensein wurden sie aber schon am 17. August von Symantec informiert. Insgesamt gibt es auf Monster weltweit 73 Millionen Lebensläufe. Noch viel Futter, das SPAM-Betreiber wie das Licht die Motten anziehen dürfte. [Matt Chapman/rm]

VNUnet

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