Monster-Skandal: Webseiten-Betreiber informierten Betroffene erst nach 5 Tagen

Sicherheit

Im Skandal um die Jobsuchmaschine Monster.com wurde ein neues erschreckendes Detail bekannt: Betroffene Jobsuchende wurden erst nach 5 Tagen über den Vorfall informiert.

Über eine Million Monster-User sind inzwischen betroffen. Hacker haben es geschafft sich eines Administratoren-Accounts auf der Job-Seite zu bemächtigen und stahlen soll Informationen von zahlreichen Usern (wir berichteten). Die persönlichen Daten von rund 1,3 Millionen Jobsuchenden wurden auf diese Weise missbraucht um diese die so zu noch besseren Phishing-Opfern zu machen.

Wie der SMH berichtet, hätte die Katastrophe schon vorher verhindern werden können. Allerdings gaben die Webseitenbetreiber dieses Problem erst fünf Tage nachdem sie davon wussten der Öffentlichkeit bekannt. Monster.com gab an die Tage mit investigativen Tätigkeiten verbracht zu haben. So fanden die Betreiber der Job-Plattform heraus, dass die Angreifer zwei Server in der Ukraine nutzten um sich der Profildaten zu bemächtigen. Trotz der Abschaltung der Server sind zahlreiche Monster-User auch weiterhin von Phishing- und Spam-Attacken bedroht. (mr)

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