Der GPS-Boom findet in Asien statt

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Dank einer enormen Nachfrage in Fernost konnte sich der GPS-Markt in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppeln.

Neulich jammerte eine Studie noch über schleppende Verbreitung von GPS-Endgeräten (wir berichteten), doch die gerade erhobenen Zahlen der fünf führenden GPS-Marken zeigt ein anderes Bild: Die Verkäufer verdoppelten ihre Auslieferungen im vorigen Quartal, vergleicht man es mit dem Vorjahr.

Diese Entwicklung berichten die Marktbeobachter von

Canalys, die alle wesentlichen Märkte monitoren. Dabei liegen die Hersteller Garmin und TomTom annähernd gleichauf an der Spitze bei mobilen und Handheld-GPS-Empfängern bzw. Navigationssystemen. Gemeinsam sorgen sie für fast die Hälfte aller Geräte, die weltweit ausgeliefert werden. Auf Rang drei landet die Marke Mio vom taiwanischen Hersteller Mitac (9,2 Prozent Marktanteil).

“Es gibt momentan kaum Ecken in der IT-Industrie, die so dynamisch wachsen wie der Navigations- und GPS-Bereich”, zieht Chef-Analyst Chris Jones das Fazit aus den Marktzahlen. Vor allem die starke Nachfrage in Asien habe die hohen Wachstumszahlen gestützt. (rm)

Bild: Garmin

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