US-Hersteller verkaufte ungeprüfte Wahlmaschinen

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Das Wahlmaschinen-Debakel weitet sich aus: Ein Hersteller lieferte Geräte ohne staatliche Zertifizierung.

Der Wirbel um Wahlmaschinen und die damit verbundenen Probleme nimmt im US-Bundesstaat kein Ende. Nun wurde bekannt, dass Election Systems & Software, das grösste Unternehmen dieser Art in den USA, fast 1000 un-zertifizierte Wahlcomputer an fünf Wahlkreise verkauft hatte.

Die Geräte der Serie AutoMARK Phase Two hatten also keine Form staatlicher Prüfung durchlaufen; der Vorgänger Phase One hatte die Zertifizierung nach anhaltenden Sicherheitsproblemen sogar verloren.

Neben einem vollständigen Verkaufsverbot droht dem gewissensflexiblen Hersteller nun noch eine Millionenstrafe. [fe]

Autor: fritz
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