MySpace und MTV lassen Präsidentschaftskandidaten mit Usern chatten

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Die amerikanische Jugend soll endlich politisch aktiv werden. Aus diesem Grund sollen die Anwärter auf den Titel des US-Präsidenten sich ungefiltert mit MySpace-Usern unterhalten.

Persönliche Diskussionen mit der Wählerschaft sind ein traditioneller Bestandteil der Wahlwerbung. Durch die heutigen Möglichkeiten des World Wide Web sind diese jedoch auf ein neues Niveau gehoben worden. In einer Kooperation des Musiksenders MTV und der Social-Networking-Plattform MySpace sollen User des Gemeinschaftsnetzwerkes den US-Präsidentschaftskandidaten direkt ihre Fragen stellen können. Frei und ungefiltert, behauptet MySpace. Ganz so ungefiltert wird die Debatte laut einer Meldung von Pressetext jedoch nicht ablaufen. Vielmehr wird ein Moderattor die passenden Fragen heraussuchen und diese den Anwärtern auf den Präsidententitel stellen.

“Das ist keine normale Debatte. Jede der Veranstaltungen bietet jungen Menschen, die entweder vor Ort sind oder per Internet teilnehmen, die Chance auf ein direktes, ungefiltertes Gespräch mit jedem einzelnen Kandidaten”, behauptet MTV-Sprecher Ian Rowe. Zuschauer der Debatte haben während der einstündigen Veranstaltung Zeit per E-mail, Instant-Messaging oder SMS ihre Fragen einzusenden. (mr)

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