T-Mobile drückt 10 Prozent Umsatzbeteiligung für das Iphone ab

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Steve Jobs hat es offenbar geschafft, den europäischen Mobilfunkern eine zehnprozentige Umsatzbeteiligung abzuschwatzen. Um sich als exklusive Iphone-Partner zu fühlen.

Jeder zehnte Gebühren-Euro, den T-Mobile den Iphone-Kunden abnimmt, geht an Apple weiter. Und auch diese Rechnung zahlt am Ende nur einer, nämlich der Verbraucher.

T-Mobile bekommt das Jesus-Handy ganz alleine für Deutschland, Orange für Frankreich und O2 für England. Der Deal soll während der IFA in Berlin verkündet werden, und noch vor Weihnachten sollen die Geräte in diesen Ländern verkauft werden.

Wie die Financial Times meint, will sich die Deutsche Telekom mit dieser Ablasszahlung vom Image eines schwerfälligen Riesen mit schlechtem Kundenservice freikaufen. Aus diesen und anderen Gründen hatte Apple bei den Verhandlungen die Oberhand, erklären Brancheninsider die kostspielige Abmachung. Und nachdem die bisher unübliche Umsatzbeteiligung eingeführt ist, werde sie für immer bleiben.

(bk)

FT