Schlanker TV-Schirm von Sharp

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Wer von einem scharfen Display spricht, meint üblicherweise Design oder Bildschärfe. Der neue Sharp sei so dünn, dass man sich daran schneiden könne. Scharf.

Natürlich besteht nicht wirklich eine Gefahr für die Haut der künftigen Käufer eines Aquos-TV-Geräts. Die fernöstlichen Marketing-Jungs haben sich nur an dem englischen Wortspiel ergötzt (Sharp = scharf) und damit zum Ausdruck bringen wollen, dass 20 Millimeter Gerätetiefe für einen Fernseher tatsächlich unheimlich wenig sind. Bisherige Aquos-Modelle brachten es mindestens auf das Vierfache.

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Der Sharp-Prototyp ist ein 52-Zoll großes LCD und bringe nur noch 25 Kilogramm (minus 5 Kilo) auf die Waage. Es werde nur halb so viel Strom verbrauchen wie vergleichbare Modelle, versprachen die Ingenieure heute in Osaka.
Mit größeren Volumina ist erst im März 2010 zu rechnen, wenn die hochmoderne neue LCD-Fabrik in Sakai angelaufen sei. Über Preise wolle Sharp daher noch keine Aussagen treffen. [Nick Farrell/rm]

Reuters

Inquirer UK