Skype-Ausfall: Windows-Update war schuld

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Fast 48 Stunden war Skype offline. Schuld an den massiven Ausfällen soll Microsofts Patchday gehabt haben, weil sich zu viele User nach einem Neustart bei Skype einloggten.

Aufklärung betreibt das Skype-Blog Heartbeat: Nach stundenlanger Funkstille (wir berichteten) – auch nachdem Skypes VoIP-Service wieder funktionsfähig war – erklären sich die Betreiber nun. Eine Mitschuld schiebt man Microsoft – zwar nicht direkt, doch immerhin – in die Schuhe: Ein Windows-Update hätte am Donnerstag “innerhalb kurzer Zeit Millionen Computer weltweit zum Neustart” aufgefordert.

Die Folge: Eine massive Welle von Login-Anfragen bei Skype hatte “zusammen mit fehlenden P2P-Netzwerk-Resourcen zu einer Kettenreaktion mit kritischen Folgen geführt”.

Mit der Erklärung distanziert sich Skype von Mutmaßungen, der Dienst sei durch einen Angriff von außen lahm gelegt worden. Russische Hacker hatten behauptet, einen Pufferüberlauf bei Skype erzeugt zu haben. Hingegen war “die Sicherheit der Nutzerdaten nie gefährdet”, betonen die Skype-Macher. (tk/mk)
( – pcpro.de)

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