Crytek-Gründer reden vom Auswandern

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Die Wirtschaftsministerien anderer Länder werben um sie. Crysis ist mit einem Budget von 16 Millionen Euro auch im internationalen Maßstab eine der teuersten Spiele-Produktionen. Und die Becksteins dieses Landes quatschen noch immer von einem „Killerspiele“-Verbot.

Darüber können Cevat, Avni und Faruk Yerli nur noch lachen. In einem ausführlichen Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ erklären sie ihren eigenen Erfolg, was sie von ahnungslosen Politikern halten („das ist doch ein Generationenproblem“). Und wohin die Reise geht, sofern es Beckstein & Co gelingen sollte, ihre Unkenntnis in Sachen Spielekultur in die Form eines gesetzlichen Verbots zu gießen.

In Budapest zum Beispiel haben die drei Brüder türkischer Herkunft bereits eine Niederlassung. Das sei doch eine schöne Stadt, da könnten sie ohne weiteres leben. Besonders aktiv um sie werben England, Schottland, Österreich und Singapur – die klopfen regelmäßig an der Tür von Crytek. Sie alle hätten gerne das einzige deutsche Spielestudio, dessen Produkte sich international verkaufen.

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(bk)