DOSSIERS
Server-Installationen automatisieren
PXE: Die Installationsfabrik für Linux
PXE-Client in DHCP eintragen
Server-Installationen automatisieren
Damit ein System per DHCP über PXE gestartet werden kann, sind weitere Eintragungen in die Konfigurationsdatei /etc/dhcpd.conf notwendig.
—Listing-Start—
allow bootp;
allow booting;
group
{ ~~~~~~ filename “/centos5/pxe/pxelinux.0″;
~~~~~~ next-server 192.168.190.100;
~~~~~~ host test {
~~~~~~~~~~~~~~ hardware ethernet 00:0c:29:f0:d6:d6;
~~~~~~ }
}
—Listing-Ende—
Die Parameter “allow bootp;” und “allow booting;” aktivieren die grundlegende Unterstützung von PXE im DHCP-Server. Im Bereich “group” definieren Sie mit dem Parameter “next-server” die IP-Adresse Ihres PXE-Servers. In unserem Beispiel handelt es sich um 192.168.190.100. Der Parameter “filename” gibt an, welche Bootloader Datei verwendet werden soll. Der PXE-Client wird als “host” definiert. In unserem Beispiel besitzt das System “test” eine Netzwerkkarte mit der MAC-Adresse “00:0c:29:f0:d6:d6″.
Eine individuelle PXE-Konfigurationsdatei lässt sich für eine MAC- oder IP-Adresse festlegen. Bei IP-Adressen werden auch Gruppen unterstützt, was PXE zum idealen Installationsmedium beispielsweise für Webserverfarmen macht.
Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, kann das Client-System für eine PXE-Installation gestartet werden. Nachdem der Bootloader erkannt oder per TFTP geladen wird, folgt der Kernel und die Initial-Ramdisk – der Installationsprozess kann beginnen. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Kickstart für die PXE-Installation optimal konfiguriert wird.






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