Kettenreaktion nach Software-Update verursachte die Ausfälle bei Skype

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Das eigentlich nur routinemäßige Update führte zu zahlreichen gleichzeitigen PC-Neustarts. Die P2P-Ressourcen reichten nicht aus für die Flut von Login-Anfragen. Ihre kritische Masse verursachte eine Kettenreakton.

Das ist nun die offizielle Erklärung für die massiven Ausfälle, auf die der VoIP-Dienstleister seine Kunden und den Rest der Welt tagelang warten ließ. Veröffentlicht wurde sie von Villu Arak im firmeneigenen Heartbeat- Blog.

Eigentlich habe Skypes P2P-Netzwerk eine eingebaute „Selbstheilungs“-Funktion, führte er weiter aus. Die habe das Netz aber nicht retten können aufgrund eines zuvor nicht bemerkten Fehler in einem Algorithmus, der für die Zuteilung von Netzwerk-Ressourcen zuständig ist. Die Selbstheilungskräfte hätten daher nicht schnell genug zu einer Gesundung führen können.

Die Firma betonte erneut, es habe kein Angriff auf ihr Netzwerk stattgefunden. Und auch die Sicherheit der Nutzer sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Der Fehler sei erkannt, es könne sich nicht in gleicher Weise wiederholen.

(bk)

Inquirer UK

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