Designer erfindet den PC neu

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Austauschbare Module statt grosser beiger Blechkisten, ein innovativer Denkansatz.

Designer sind ja nicht eigentlich dafür zuständig, an vorhandene Produkte ein wenig Farbe dranzumachen, sondern auch und vor allem die Benutzbarkeit von Produkten zu hinterfragen. Und die Früchte angestrengten Hinterfragens dann gerne auch mal als Designstudie vorzustellen.

Richard Choi nahm sich den Alltagsgegenstand PC vor, und kam zu anregenden Ergebnissen: Er trennte die Bauteilgruppen des Rechners in Einzelgehäuse auf und sah statt des bekannten grauen Klotzes ein modulares Steckverbinder-System vor. Prozessor, Grafikchip, Festplatte, DVD-Drive und Peripherieelektronik haben so jeweils separate Seifendosen um sich und können vom Nutzer nach Bedarf arrangiert werden.

Kaufen kann man den “Uni” noch nicht, vielleicht auch zukünftig nicht, aber ein radikales Überdenken des zumindest von mir, meinen Kollegen und unseren Lesern meistverwendeten Haushaltsgegenstands ist nur zu begrüssen. [fe]

The Register

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