Vista verliert den olympischen Wettbewerb

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Wenn es nach Microsoft geht, geht bald nichts mehr ohne Windows Vista. Die Organisatoren der Olympiade 2008 sehen das anders.

PC-Hersteller Lenovo, der die Spielemacher massenhaft mit PCs versorgt, hält das Betriebssystem nicht für stabil genug. Zum Einsatz kommt daher Windows XP.

Lenovo-Chef Yang Yuanqing erklärte in Peking, die Olympischen Spiele benötigten ausgereifte, stabile Technik. Und seien nicht der geeignete Platz, um etwas Neues anzutesten.

Alle wesentlichen Aufgaben, die PCs für die Spiele zu erfüllen haben, von der Verwaltung bis zu den Spielergebnissen, von den Informationssystemen bis zur Arbeitsplanung, sind daher von XP zu bewältigen.

Drahtlose Netze wird es für die wesentlichen Systeme ebenfalls nicht geben, um die Stabilität zu sichern.

Der offizielle Sponsor der Spiele hat 12000 Desktop-PCs und 2000 Drucker an die Organisatoren in Peking geliefert, dazu 800 Notebooks und 700 Server.

Wie ein Sprecher dem INQ gestern sagte, wird Vista in den Internet-Foyers laufen sowie auf den PCs, die den Athleten zur Verfügung stehen.

„Das Organisationskomitee in Peking setzt Windows XP mit der Computerausrüstung von Lenovo ein, die die Infrastruktur der Spiele stützt, wie etwa die Akkreditierung sowie die Verwaltung der Spiele und der Ergebnisse“, erklärte er.

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK