Japan: Sicherheitsstandards für Lithium-Ionen-Batterien

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Die japanische Regierung hat beschlossen offizielle Regelungen für die Herstellung von Akkus zu erlassen: Grund sind zahlreiche Defekte in der Vergangenheit.

Ein gutes Beispiel ist Sony: Aufgrund von Fremdmetallen in den Lithium-Ionen-Akkus des japanischen Unternehmens kam es zu zahlreichen Notebookbränden. Dies führte zu einer gewaltigen Umtauschaktion für den Konzern und verschlechterte seinen Ruf. Auch wurden erst vor wenigen Tagen Handyakkus von Matsushita zurückgerufen, weil bei ihnen ein ähnliches Problem festgestellt wurde. Dies soll bald der Vergangenheit angehören, hat die japanische Regierung beschlossen, so Japan Today.

Am 31. März nächsten Jahres sollen neue Sicherheitsstandards für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien eingeführt werden. Diese sollen sicherstellen, dass keine Fremdmetalle mehr in die Akkus gelangen können und es in Zukunft nicht mehr zu Überhitzungen kommt.

Lithium-Ionen-Akkus werden aufgrund ihrer geringen Größe und hoher Kapazität in zahlreichen Elektro-Gegenständen eingesetzt. Die Palette reicht dabei von Notebooks, bis Digitalkameras und Handys. (mr)

Bild: Nokia

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