intelAUTO wehrt sich gegen Goliath Intel

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Die Firma entwickelt seit über 8 Jahren Software für Autohändler. Und will sich ihren guten Namen nicht von Intel abnehmen lassen.

Intels Anwälte schickten Tom Stokes einen Brief, der Name seiner Firma verstoße gegen ihre Markenrechte. Da kamen sie aber an den Falschen. Er duckte sich nicht, sondern nannte Intel einen großen Bully und warf den Fehdehandschuh hin. Und sagt das jetzt ganz laut über die Domain www.intelBULLY.com.

Wie er dem INQ versicherte, will er den Kampf um die Namensrechte ohne Wenn und Aber führen. Bei intelBULLY.com veröffentlichte er den Brief der Anwälte sowie seine Antwort auf Intels Drohung.

Seine Argumente: intelAUTO steht für Intelligent Automotive, während Intel von Integrated Electronics abgeleitet ist. Beides habe so gut wie nichts miteinander zu tun, er verkaufe keine Halbleiter, keine Mainboard-Chipsets, weder CPUs noch Grafikchips.

intelAUTO kümmert sich vielmehr um Werbung, Marketing und Training für den Autohandel. Es ist im Vergleich zur 40-Milliarden-Firma Intel nur ein kleiner Laden – aber er sichert immerhin die Existenz von 200 Familien.

Er weiß, dass er ein Underdog ist. Aber er ist sich auch sicher, dass Amerika die Underdogs liebt. Und Bully Intel möge ihn doch einfach mal anrufen.

(von Adamson Rust/bk)

Inquirer UK

intelBULLY.com