Noch ein Kahlschlag bei der Telekom

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Der Bonner Konzern holt zum nächsten Schlag gegen die eigene Belegschaft aus. Nun sollen in der Zentrale rund 2.000 Köpfe rollen.

Kaum haben sich die Arbeitskampf-Fronten etwas beruhigt, holt das Management der Telekom AG einen weiteren Sparplan aus der Schublade. Jener sieht offenbar den Abbau fast jeder dritten Stelle in den zentralen Einrichtungen des Konzerns vor. Insgesamt werde von 2.000 Kündigungen geredet.

Alleine im Bonner Hauptquartier beschäftigt die Telekom schon 6.500 Mitarbeiter. Der Kahlschlag soll nicht unmittelbar efolgen, sondern bis zum Jahr 2009 ausgedehnt werden, berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Personalvorstand Thomas Sattelberger. Stark betroffen vom Personalabbau sei unter anderem der Bereich Telekom Training, der für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern zuständig ist.

Telekom-Sprecher Stephan Broszio bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass sich die Bemühungen um Effizienzsteigerungen auch auf die Zentralen bezögen. Entsprechende Programme kündigte Telekom-Chef René Obermann erst vorige Woche an. (rm)

Bild: Telekom AG

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