Nach Börsengang: Papiere von VMware klettern um 76 Prozent

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Virtualisierung ist die Zukunft. Das hat sich bis an die Börse herumgesprochen.

Nach dem Börsengang von VMware stürzten sich die Anleger auf die neuen Papiere. 33 Millionen Anteilsscheine kamen zum Eröffnungspreis von 29 $ an der New York Stock Exchange in Umlauf.

Am ersten Handelstag erreichten die Aktien einen Höchststand von 55,50 $ (ein Anstieg von 91 Prozent) und schlossen schließlich mit 51 $ (76 Porzent über dem Ausgabepreis).

VMware ist der mit Abstand führende Anbieter von Virtualisierungs-Software für Intel- und AMD-Server. Und weiteres Wachstum ist mit Sicherheit zu erwarten.

VMware ist eigentlich eine Tochtergesellschaft von EMC, einem Anbieter von Lösungen für die Datenspeicherung. EMC hält noch immer eine Kontrollmehrheit von fast 90 Prozent an den Papieren von VMware. In den Monaten vor dem Börsengang kauften sich sowohl Intel auch auch Cisco bei EMC ein.

(bk)

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