Die Ratten verlassen das sinkende Schiff von SCO

Allgemein

Die Aktionäre verschleudern die Papiere der Firma, die mit FUD und gerichtlichen Klagen die Linux-Anwender abkassieren wollte.

Nachdem Richter Dale Kimball die Urheberrechte an Unix Novell zusprach, bleibt von SCO nicht mehr viel übrig. Geschäftliche Erfolge gab es ohnehin nicht, und die Aussicht auf juristische sind ebenfalls dahin. Das will SCO offiziell immer noch nicht so sehen, aber die Anleger sehen es durch eine viel schärfere Brille. Und auf weitere Geldzuflüsse zur Finanzierung sinnloser Klagen kann die Firma kaum mehr hoffen.

Die Investoren werfen den SCO-Ballast so schnell ab wie möglich. 71 Prozent verloren die Papiere innerhalb eines Tages und erreichten damit den tiefsten Stand innerhalb von 52 Wochen. Der Höchststand während der juristischen Anti-Linux-Kampagne war 19 $ je Aktie – davon blieben nur noch rund 40 Cent übrig.

(bk)

Inquirer UK

Ars Technica

Das Ende von SCO – und was ist mit Sun und Microsoft?

Utah-Urteil: Finaler Fangschuss für SCO