Apple bereitet sich auf Markenrechtskrieg vor

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Eingetragene Marken in Europa verzögern den iPhone-Start, Apple registriert Dutzende von Brands.

Der iPhone Start in Europa kommt deswegen so später – so munkeln die ewig eingeweihten Kreise – weil auf dem alten Kontinent der von Apple bevorzugte Markenname für den Newton-Nachfolger schon registriert und in Gebrauch ist. Mehrere Firmen in Spanien, dem grossen Britannien und womöglich auch anderswo halten den Markennamen bereits, und verwenden ihn.

Apple schlägt mittlerweile zurück, im typischen Patentritter-Stil: iPhone wird in allen EU-Ländern, in allen denkbaren Schreibweisen und für sämtliche Anwendungen registriert. Für Farben. Lacke und Anstriche, Bleich- und Waschmittel, Maschinen und Maschinenteile, Audio-Kassetten-Rekorder und -Player, Fahrzeuge und Haushalts- und Küchenutensilien. Angesichts eines solchen markenrechtlichen Frontalangriffs kann ich mich dem frommen Wunsch meines UK-Kollegen Wily Ferret nur anschliessen: Möge die Gerechtigkeit siegen. [fe]

Inquirer UK