Apple kämpft in Europa um iPhone-Rechte

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Überraschenderweise beginnt der Computerhersteller erst jetzt, sich um seine Handy-Markenrechte auf dem Alten Kontinent zu kümmern.

Die in manchen EU-Ländern noch unklare iPhone-Rechtslage scheint einer der Faktoren für die Verzögerung einer Markteinführung zu sein, wie der Inquirer aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben will. So gibt es quer durch Europa einige Firmen, die den Daumen auf den Namen iPhone haben.

Da wäre natürlich zunächst Cisco. Die Netzwerkfirma hat ihr iPhone-Patent schon 1998 eingereicht. Ein Jahr später wurde es vom EU-Patentamt registriert. Ob der Apple-Deal mit Cisco sich auch auf die EU-Länder erstreckt, scheint unklar.

Als nächstes wäre da die spanische Firma “Catalan De Telecomunicacions Societat Operadora De Xarxes”, die eine Applikation namens “Al-Pi Iphone” gesichert hat. Witzigerweise haben deren Landsleute von AudioDescripciones das “IPH IPhone” im Angebot.

In Großbritannien wäre da noch der VoIP-Anbieter ICX Europe, der Markenschutz beantragt hatte. Apple soll auf den britischen Inseln bereits in fünf Markenrechtsverfahren zum Thema iPhone verstrickt sein. Das alles soll von den Anwälten und Gerichten bis Oktober bereinigt sein. Ein ehrgeiziges Ziel. (rm)

Bild: Apple

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