Second-Life-Sex-Upgrade landet vor Gericht

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Weil Grösse und Technik zählen: Der Hersteller einer cyber-erotischen SL-Zusatz-Software verklagt einen Kopierer.

Modernes Geschäftsleben: Kevin Alderman aus Tampa im US-Bundesstaat Florida gründete die Firma Eros LLC eigens zur Vermarktung seiner besonders unterhaltsamen Second Life Produkte. Eines davon, SexGen Platinum, stattet den Avatar des Benutzers für 45 US-Dollar mit erotisch angereicherten Körperteilen und zusätzlichen, auf Cyber-Erotik ausgelegten Bewegungsmöglichkeiten aus.

Jetzt nahm er sich einen Anwalt, um auf gerichtlichem Weg gegen einen Kopierer vorzugehen, der das Second-Life-Script Aldermans ebenfalls verkauft. In beiden Fälle lauert das Script in einem virtuellen Möbelstück, das den anklickenden Avatar dann mit entsprechenden Zuckungen versieht. Der Ausgang des Gerichtsverfahrens könnte zur Klärung von virtuellen Eigentumsrechten beitragen. [fe]

AP