Web 2.0: Ort der kollektiven Intelligenz?

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Technologiepionier Tim OReilly, der den Begriff Web 2.0 formte, äußert sich zu der Zukunft des Internet und der Computer.

Die künstliche Intelligenz bisher ein Begriff der mit Visionen einer Zukunft verbunden ist, in der Mensch und Maschine gegeneinander um die Vorherrschaft auf der Erde streiten. Doch künstliche Intelligenz gibt es schon heute, behauptet Internetguru Tim OReilly. In einem Interview mit der Deutschen Welle äußerte OReilly sich über die Zukunft des Internet.

“Wenn wir über unseren Umgang mit Computern reden, verbinden wir das immer noch damit, vor einem Bildschirm zu sitzen und auf einer Tastatur zu tippen. Aber Computer werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Die offensichtliche Veränderung ist zunächst – was ja viele Menschen auch schon beschrieben haben-, dass auch mobile Endgeräte oder Mobiltelefone als Plattform dienen”, zitiert Pressetext Austria den Internetpionier. Demnach soll in Zukunft auch die Spracherkennung eine weitaus wichtigere Rolle spielen.

Zudem äußerte sich der OReilly zum Thema kollektive Intelligenz: “Wir geben immer mehr Daten in das globale Netzwerk ein, und Menschen schreiben Programme, die neue Verbindungen erstellen. Es ist, als würden die Synapsen des kollektiven Gehirns wachsen. Ich glaube, wir dürfen Überraschungen erwarten”. Seiner Meinung nach ist der Schritt zur künstlichen Intelligenz nicht mehr weit. (mr)

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