Telekom: Kunden entfliehen dem Festnetz

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Das Festnetz der Deutschen Telekom dünnt sich weiter aus. Im ersten Halbjahr verlor die Telekom weitere 1,1 Millionen „Schmalbandanschlüsse“.

Die Kunden schwinden unvermindert dahin. Allein im zweiten Quartal 2007 kappten 516000 von ihnen den Kupferdraht, der sie einst mit der Telekom verband.

Bei DSL-Verträgen und Mobilfunk legte der Ex-Monopolist zugleich zu. Die Rettung aber brachte das Auslandsgeschäft, bei dem es keine Festnetzkunden zu verlieren gab. Das legte dank T-Mobile – vor allem in den USA – um satte 17,3 Prozent auf 7,95 Milliarden Euro zu.

Unter dem Strich gab es daher noch ein Gewinnplus (Ebitda) von 1,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Da die Analysten eigentlich einen leichten Rückgang erwartet hatten, freute sich T-Obermann und meinte, gut im Plan zu liegen.

Von den angesagten Sparmaßnahmen seien bereits 800.000 Euro erreicht worden. Im laufenden Jahr sollen insgesamt 2 Milliarden Euro eingespart werden.

(bk)

Handelsblatt