Wird Linux zum Milliardenmarkt?

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Dells Technikchef Kevin Kettler erklärte auf der Linuxworld-Konferenz in San Francisco, er erwarte, dass Umsätze mit Linux-Lizenzen bis 2011 die Milliarde Dollar übersteigen werden.

Gerade im Server-Geschäft wächst der Linux-Umsatz rasant. Der Marktanteil ist zwar im Gegensatz zu proprietären Systemen wie Windows Server vergleichsweise gering, doch Kevin Kettler glaubt fest daran, dass die Einrichtung von virtuellen Systemen auf Linux-Basis den Markt antreiben wird. Das erklärte er zumindest anlässlich der Linuxworld-Konferenz.

Die Einrichtung von virtuellen Systemen spare Kosten für Hardware-Anschaffungen und IT-Personal, erläuterte der Dell-Mann, und dies sei eben unter Linux kostengünstiger zu lösen als unter anderen Systemen, erklärte Kettler. Zudem würden die virtualisierten Umgebungen die IT-Chefs mit Sicherheitsbedenken überzeugen – man müsste nur angegriffene isolierte virtuelle Umgebungen stoppen, andere User könnten trotzdem weiterarbeiten.

In Dells Zentrale werde die Kombination aus Linux und Virtualisierung bereits ausgiebig genutzt; hier seien auch die missionskritischen Anwendungen installiert. Und so ein gut funktionierendes Gesamtsystem werde eben in vielen Unternehmen kommen – Aufwind für Linux. (mk)

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