Fernsehen zu dumm – Trend ins Digitale

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Laut einer Umfrage sind 60 Prozent der Meinung, dass das Fernsehen “dümmer” geworden sei.

Die digitale Welt macht es möglich – fast wöchentlich starten neue Fernsehsender, die um die Gunst des Publikums kämpfen. Doch nach einer aktuellen Umfrage der Fernsehzeitschrift Hörzu meint die Mehrheit der Zuschauer, dass das Fernsehprogramm unüberschaubar – ja sogar un-schaubar geworden sei.

Vor allem über die Inhalte des traditionellen TV-Programms äußern sich die Befragten kritisch: Die Hälfte aller Deutschen glaubt nicht mehr daran, was dort berichtet wird. Knapp 60 Prozent sind sogar der Meinung, Fernsehen sei “dümmer” geworden.

Das hat Folgen: 60 Prozent der Befragten zwischen 35 und 54 Jahren geben an, seit einiger Zeit gezielter fernzusehen als früher. Das Zappen zwischen den Fernsehkanälen ist unbeliebt geworden. Die Jugend sieht sich ohnehin mehr von Internet, Games und Online-Welten angezogen.

Für die Zukunft wünschen sich die deutschen Fernsehzuschauer mehr Nachrichten (57 Prozent) und mehr Unterhaltung (48 Prozent). Der Bedarf an den grottigen Shows (16 Prozent) oder noch mehr Kanal-Derivaten (12 Prozent) scheint dagegen gedeckt. (rm)

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