RIM-Manager über die Blackberry-Zukunft

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Das Lieblingshandy der Manager werde nicht durch die neue Konkurrenz gefährdet, äußerte sich gestern RIM-Co-Vostand Jim Balsillie gegenüber der Euro am Sonntag.

Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat zuletzt die Analystenerwartungen regelmäßig übertroffen. Die Marktbeobachter hatten einen Dämpfer mit dem Start des Apple iPhone erwartet. Der blieb bislang aus. Für Jim Balsillie keine Überraschung: Der Mobilfunkmarkt sei sehr anspruchsvoll und sehr wettbewerbsintensiv. Der Know-How-Vorsprung von Firmen wie Nokia, Motorola oder eben RIM sei nicht so leicht aufzuholen.

Außerdem könne der jüngste Blackberry-Spross, der Curve 8310, das iPhone locker übertrumpfen: Telefon mit mobilem E-Mail-Empfang in Echtzeit, Musik und Video, Internetzugriff, eine Fotokamera und ein Navigationsgerät in einem.

Virtual Blackberry, das die Mail-Funktion auch unter Windows Mobile möglich macht, soll laut Balsillie im frühen Herbst an den Start gehen. Obendrein habe RIM das Betriebssystem Symbian, das dank Nokia und Sony Ericsson auf über 70 Prozent Marktanteil komme, ins Auge gefasst. Balsillie: “Ein logischer Schritt. Daher werde ich auf einer Symbian- Konferenz auftreten.”

Zur weiteren Stärkung der Marke ging RIM eine Partnerschaft mit China Mobile ein. “Der Start steht unmittelbar bevor”, kündigte der Manager an. Zudem seien einige neue Blackberrys in der Pipeline. Die Geräte sollen bunter werden, mehr Multimedia-Funktionen besitzen, UMTS unterstützen und bessere Displays haben. (rm)

Bild: RIM

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