China will Teenager vor der Online-Sucht retten

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Die Stadt Schanghai organisiert ein öffentliches „Wohlfahrtsprogramm“ und will eine Klinik zur Behandlung der Internet-Sucht eröffnen.

Ein 10-Tage-Programm beginnt am 17. August, das sich e Road nennt und als umfassendes Behandlungs- und Trainingslager gegen die Online-Sucht bezeichnet wird. Und weil die chinesische Sprache zu blumigen Erweiterungen neigt, ist im Slogan der Kampagne auch noch von Sonnenschein die Rede.

Die netzsüchtigen Teenies werden in drei Gruppen eingeteilt. Die leichteren Fälle dürfen bei einer Telefonnummer Beratung suchen. Die mittelschweren Fälle sollen sich beim örtlichen „Amt für Teenager-Angelegenheiten“ den Namen eines Therapeuten abholen. Die richtig schwer Betroffenen werden in ein Spezialkrankenhaus für eine „systematische Therapielösung“ geschickt.

Sollte es chinesische Inquirer-Leser geben, gehören sie zweifellos zur letzteren Gruppe. Jeder, der eine Seite bei Facebook hat, wird sich hinsetzen und das kleine rote Buch lesen müssen, bis er all seine Passwörter vergessen hat. Und wer World of Warcraft spielt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

(bk)

Inquirer UK

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