US-Razzia wegen Modchips

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Zollbeamte durchsuchten in 16 Bundesstaaten über 30 Firmen und Privatwohnungen. Auf der Suche nach Chips, mit denen Spielekonsolen auch Sicherungskopien oder Importspiele abspielen können.

Da die elektronischen Schaltungen den Kopierschutz von Konsolen zu umgehen helfen, machen sie auch Piratenkopien spielbar auf Sonys Playstation 2, Microsofts Xbox / Xbox 360 sowie Nintendos Wii.

Die Beamten vom US Immigration and Customs Enforcement (ICE) beriefen sich darauf, die Chips verstießen damit gegen den Digital Millenium Copyright Act aus dem Jahr 1998. Und weil es um massive geldwerte Interessen ging, mischte auch gleich der Heimatschutz mit. Julie L. Myers von der Homeland Security:

„Diese Verbrechen kosten seriöse Firmen jährlich Milliarden von Dollar und begünstigen vielfache weitere Ebenen der Kriminalität wie Schmuggel, Software-Piraterie und Geldwäsche.“

Der Razzia gingen jahrelange Ermittlungen voraus. Ein Microsoft-Sprecher äußerte sich lobend über die ICE-Anstrengungen. Sie seien geeignet, die Piraterie zu reduzieren und das geistige Eigentum der Gaming-Branche zu schützen.

(Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

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