So arbeiten VNC-Programme
Bequemer Fernzugriff

Netzwerke

Egal ob auf den eigenen Multimedia-Server im Keller oder den virenverseuchten Rechner des besten Freundes ? mit VNC-Programmen greifen Sie bequem auf entfernte PCs zu. Im Test stehen sich fünf Klassiker und ein Neuling gegenüber.

Support aus der Ferne

So arbeiten VNC-Programme

Sind wir nicht alle ein bisschen Admin? Auch wer nicht hauptberuflich Rechner administriert, ist zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis als computer-interessiert bekannt. Um zu viel Freizeit braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen, denn PC-Wehwehchen gibt es immer: Viren- und Spyware, Treiberprobleme, verkorkste iPod- und Digicam-Synchronierung – die Liste scheint endlos. Aber statt die Wochenenden mit einer Deutschlandreise zu den am schlechtesten konfigurierten PCs zu verbringen, helfen Sie lieber über eine Remote-Verbindung von zuhause aus.

Das geht ganz einfach mit einem VNC-Programm (Virtual Network Computing). Das Prinzip: Die Bildschirmausgabe auf dem entfernten PC sehen Sie, als wären Sie vor Ort. Im Gegenzug werden Ihre Maus- und Tastatur-Eingaben an den Remote-PC geschickt. So können Sie schnell und unkompliziert helfen.

Im Test stehen sich die fünf VNC-Klassiker MetaVNC, RealVNC, TightVNC, TurboVNC sowie UltraVNC und mit Cspace ein Neuling gegenüber. Die Ausstattungstabelle finden Sie hier.


VNC: Die Grundlagen

So arbeiten VNC-Programme

Sind wir nicht alle ein bisschen Admin? Auch wer nicht hauptberuflich Rechner administriert, ist zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis als computer-interessiert bekannt. Um zu viel Freizeit braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen, denn PC-Wehwehchen gibt es immer: Viren- und Spyware, Treiberprobleme, verkorkste iPod- und Digicam-Synchronierung – die Liste scheint endlos. Aber statt die Wochenenden mit einer Deutschlandreise zu den am schlechtesten konfigurierten PCs zu verbringen, helfen Sie lieber über eine Remote-Verbindung von zuhause aus.

Das geht ganz einfach mit einem VNC-Programm (Virtual Network Computing). Das Prinzip: Die Bildschirmausgabe auf dem entfernten PC sehen Sie, als wären Sie vor Ort. Im Gegenzug werden Ihre Maus- und Tastatur-Eingaben an den Remote-PC geschickt. So können Sie schnell und unkompliziert helfen.

Im Test stehen sich die fünf VNC-Klassiker MetaVNC, RealVNC, TightVNC, TurboVNC sowie UltraVNC und mit Cspace ein Neuling gegenüber. Die Ausstattungstabelle finden Sie hier.

Mit VNC-Programmen setzen Sie auf unabhängige Standards. Das bedeutet, Sie können sich plattformunabhängig von PC zu PC verbinden. So können Sie zum Beispiel einfach von Linux auf Windows oder Mac OS X zugreifen.

Heute wird VNC hauptsächlich lokal in Firmen, aber auch über vernetzte Standorte für die Administration oder den Support eingesetzt. Aber auch für private Zwecke ist der Einsatz gängig.

Die größte Hürde: Damit Sie mit dem entfernten Rechner Kontakt aufnehmen können, muss dort ein so genannter VNC-Server laufen, also eine Software, zu der Sie später mit dem Client/Viewer eine Verbindung aufbauen. Praktisch: Alle Programme im Test bündeln Server und Client in einem Installationspaket.

Die Setup-Datei muss also einmal auf dem Remote-Rechner ausgeführt werden und einmal bei Ihnen lokal. Der Unterschied: Auf dem Server wählen Sie nur die Server-Pakete aus, dem Client verpassen Sie die Client-Funktionen (einfach per Checkbox auswählen).


Bild: Die Installation ist mit einem Mausklick erledigt.

Wenn Sie nach erfolgreicher Installation den Server zum ersten Mal starten, sollte die Windows-Firewall (oder eine andere Desktop-Firewall) Alarm schlagen. Achtung: Der VNC Server for Win32 darf nicht geblockt werden, sonst kann sich der Viewer später nicht über das Internet verbinden. Klicken Sie auf Nicht mehr blocken bei der Windows-Firewall oder definieren Sie Ausnahmen bei alternativen Desktop-Firewalls. Der VNC-Server horcht auf Port 5900. Wer später einfach per Java-Plug-in mit einem Browser auf den Server zugreifen will, muss zusätzlich Port 5800 freigeben.


Bild: Personal Firewall wie die von Windows XP müssen die VNC-Verbindungen durchlassen.

Vorsicht: Definieren Sie beim Server unbedingt ein Zugriffspasswort. RealVNC erlaubt den Verbindungsaufbau auch ohne Passwort, dieses Risiko sollten Sie aber nicht eingehen. Starten Sie danach den Viewer und verbinden Sie sich über die IP-Adresse zum Server. Falls der Server hinter einem Router steht, müssen Sie den Router geeignet konfigurieren. Außerdem brauchen Sie einen Dienst, der Ihre dynamisch vergebene IP-Adresse an einen festen Namen bindet.


VNC-Verbindung absichern

So arbeiten VNC-Programme

Sind wir nicht alle ein bisschen Admin? Auch wer nicht hauptberuflich Rechner administriert, ist zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis als computer-interessiert bekannt. Um zu viel Freizeit braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen, denn PC-Wehwehchen gibt es immer: Viren- und Spyware, Treiberprobleme, verkorkste iPod- und Digicam-Synchronierung – die Liste scheint endlos. Aber statt die Wochenenden mit einer Deutschlandreise zu den am schlechtesten konfigurierten PCs zu verbringen, helfen Sie lieber über eine Remote-Verbindung von zuhause aus.

Das geht ganz einfach mit einem VNC-Programm (Virtual Network Computing). Das Prinzip: Die Bildschirmausgabe auf dem entfernten PC sehen Sie, als wären Sie vor Ort. Im Gegenzug werden Ihre Maus- und Tastatur-Eingaben an den Remote-PC geschickt. So können Sie schnell und unkompliziert helfen.

Im Test stehen sich die fünf VNC-Klassiker MetaVNC, RealVNC, TightVNC, TurboVNC sowie UltraVNC und mit Cspace ein Neuling gegenüber. Die Ausstattungstabelle finden Sie hier.

Mit VNC-Programmen setzen Sie auf unabhängige Standards. Das bedeutet, Sie können sich plattformunabhängig von PC zu PC verbinden. So können Sie zum Beispiel einfach von Linux auf Windows oder Mac OS X zugreifen.

Heute wird VNC hauptsächlich lokal in Firmen, aber auch über vernetzte Standorte für die Administration oder den Support eingesetzt. Aber auch für private Zwecke ist der Einsatz gängig.

Die größte Hürde: Damit Sie mit dem entfernten Rechner Kontakt aufnehmen können, muss dort ein so genannter VNC-Server laufen, also eine Software, zu der Sie später mit dem Client/Viewer eine Verbindung aufbauen. Praktisch: Alle Programme im Test bündeln Server und Client in einem Installationspaket.

Die Setup-Datei muss also einmal auf dem Remote-Rechner ausgeführt werden und einmal bei Ihnen lokal. Der Unterschied: Auf dem Server wählen Sie nur die Server-Pakete aus, dem Client verpassen Sie die Client-Funktionen (einfach per Checkbox auswählen).


Bild: Die Installation ist mit einem Mausklick erledigt.

Wenn Sie nach erfolgreicher Installation den Server zum ersten Mal starten, sollte die Windows-Firewall (oder eine andere Desktop-Firewall) Alarm schlagen. Achtung: Der VNC Server for Win32 darf nicht geblockt werden, sonst kann sich der Viewer später nicht über das Internet verbinden. Klicken Sie auf Nicht mehr blocken bei der Windows-Firewall oder definieren Sie Ausnahmen bei alternativen Desktop-Firewalls. Der VNC-Server horcht auf Port 5900. Wer später einfach per Java-Plug-in mit einem Browser auf den Server zugreifen will, muss zusätzlich Port 5800 freigeben.


Bild: Personal Firewall wie die von Windows XP müssen die VNC-Verbindungen durchlassen.

Vorsicht: Definieren Sie beim Server unbedingt ein Zugriffspasswort. RealVNC e
rlaubt den Verbindungsaufbau auch ohne Passwort, dieses Risiko sollten Sie aber nicht eingehen. Starten Sie danach den Viewer und verbinden Sie sich über die IP-Adresse zum Server. Falls der Server hinter einem Router steht, müssen Sie den Router geeignet konfigurieren. Außerdem brauchen Sie einen Dienst, der Ihre dynamisch vergebene IP-Adresse an einen festen Namen bindet.

Ein Bug in einer älteren Version von RealVNC hat es ermöglicht, dass sich Neugierige auch bei aktiviertem Passwort-Schutz auf fremden Rechnern einloggen konnten. Damit es Ihnen nicht auch so ergeht, achten Sie immer darauf, alle aktuellen Patches eingespielt zu haben. Außerdem sollten Sie den kompletten Datenverkehr zwischen Viewer und Server verschlüsseln.

Das können im Test nur UltraVNC per Plug-in und Cspace, das all seine Verbindungen chiffriert. Bei den restlichen Tools müssen Nutzer umständlich einen SSH-Tunnel einrichten. Der Passwort-Schutz allein reicht nicht aus, er ist nur für die Authentifizierung zuständig. VNC-Verbindungen laufen grundsätzlich ohne Verschlüsselung.


Bild: Mit einem Plug-in können Sie die Verbindungen von UltraVNC verschlüsseln.

Die VNC-Server können Sie bei allen Programmen außer Cspace als Windows-Dienst starten. Das ist komfortabel, denn schließlich genießen Dienste einige Privilegien im System und sind robust. Die Kehrseite: Ein Fehler in einem Systemdienst kann Windows komplett zum Absturz bringen. Unser Tipp: Richten Sie den VNC-Server nicht als Dienst ein, sondern starten Sie ihn manuell. Dann sind Sie auch gegen ein ungewolltes Starten beim Windows-Boot-Vorgang gefeit.

Bequem ist bei UltraVNC die Möglichkeit, einen bestehenden Windows-Account für den Zugang zu nutzen. Das ist vor allem für Nutzer eine Erleichterung, die etwa vom Büro aus auf ihren heimischen Rechner zugreifen wollen. Dafür ist bei der Server-Installation der Punkt Windows-Logon II konfigurieren nötig. Über die Admin Properties erreichen Sie den Punkt Authentication und darunter zwei weitere Checkboxen, die Sie aktivieren müssen. Fügen Sie über Configure MS Logon Groups den Benutzer hinzu, der sich per Windows-Anmeldung authentifizieren soll und bestätigen Sie Ihre Auswahl. Wichtig: Die einfache Dateifreigabe muss deaktiviert sein.


Bild: Nur mit deaktivierter einfacher Dateifreigabe klappt die Anmeldung per Windows-Passwort.


Fernzugriff per Browser

So arbeiten VNC-Programme

Sind wir nicht alle ein bisschen Admin? Auch wer nicht hauptberuflich Rechner administriert, ist zumindest im Freundes- und Bekanntenkreis als computer-interessiert bekannt. Um zu viel Freizeit braucht man sich dann keine Gedanken mehr machen, denn PC-Wehwehchen gibt es immer: Viren- und Spyware, Treiberprobleme, verkorkste iPod- und Digicam-Synchronierung – die Liste scheint endlos. Aber statt die Wochenenden mit einer Deutschlandreise zu den am schlechtesten konfigurierten PCs zu verbringen, helfen Sie lieber über eine Remote-Verbindung von zuhause aus.

Das geht ganz einfach mit einem VNC-Programm (Virtual Network Computing). Das Prinzip: Die Bildschirmausgabe auf dem entfernten PC sehen Sie, als wären Sie vor Ort. Im Gegenzug werden Ihre Maus- und Tastatur-Eingaben an den Remote-PC geschickt. So können Sie schnell und unkompliziert helfen.

Im Test stehen sich die fünf VNC-Klassiker MetaVNC, RealVNC, TightVNC, TurboVNC sowie UltraVNC und mit Cspace ein Neuling gegenüber. Die Ausstattungstabelle finden Sie hier.

Mit VNC-Programmen setzen Sie auf unabhängige Standards. Das bedeutet, Sie können sich plattformunabhängig von PC zu PC verbinden. So können Sie zum Beispiel einfach von Linux auf Windows oder Mac OS X zugreifen.

Heute wird VNC hauptsächlich lokal in Firmen, aber auch über vernetzte Standorte für die Administration oder den Support eingesetzt. Aber auch für private Zwecke ist der Einsatz gängig.

Die größte Hürde: Damit Sie mit dem entfernten Rechner Kontakt aufnehmen können, muss dort ein so genannter VNC-Server laufen, also eine Software, zu der Sie später mit dem Client/Viewer eine Verbindung aufbauen. Praktisch: Alle Programme im Test bündeln Server und Client in einem Installationspaket.

Die Setup-Datei muss also einmal auf dem Remote-Rechner ausgeführt werden und einmal bei Ihnen lokal. Der Unterschied: Auf dem Server wählen Sie nur die Server-Pakete aus, dem Client verpassen Sie die Client-Funktionen (einfach per Checkbox auswählen).


Bild: Die Installation ist mit einem Mausklick erledigt.

Wenn Sie nach erfolgreicher Installation den Server zum ersten Mal starten, sollte die Windows-Firewall (oder eine andere Desktop-Firewall) Alarm schlagen. Achtung: Der VNC Server for Win32 darf nicht geblockt werden, sonst kann sich der Viewer später nicht über das Internet verbinden. Klicken Sie auf Nicht mehr blocken bei der Windows-Firewall oder definieren Sie Ausnahmen bei alternativen Desktop-Firewalls. Der VNC-Server horcht auf Port 5900. Wer später einfach per Java-Plug-in mit einem Browser auf den Server zugreifen will, muss zusätzlich Port 5800 freigeben.


Bild: Personal Firewall wie die von Windows XP müssen die VNC-Verbindungen durchlassen.

Vorsicht: Definieren Sie beim Server unbedingt ein Zugriffspasswort. RealVNC erlaubt den Verbindungsaufbau auch ohne Passwort, dieses Risiko sollten Sie aber nicht eingehen. Starten Sie danach den Viewer und verbinden Sie sich über die IP-Adresse zum Server. Falls der Server hinter einem Router steht, müssen Sie den Router geeignet konfigurieren. Außerdem brauchen Sie einen Dienst, der Ihre dynamisch vergebene IP-Adresse an einen festen Namen bindet.

Ein Bug in einer älteren Version von RealVNC hat es ermöglicht, dass sich Neugierige auch bei aktiviertem Passwort-Schutz auf fremden Rechnern einloggen konnten. Damit es Ihnen nicht auch so ergeht, achten Sie immer darauf, alle aktuellen Patches eingespielt zu haben. Außerdem sollten Sie den kompletten Datenverkehr zwischen Viewer und Server verschlüsseln.

Das können im Test nur UltraVNC per Plug-in und Cspace, das all seine Verbindungen chiffriert. Bei den restlichen Tools müssen Nutzer umständlich einen SSH-Tunnel einrichten. Der Passwort-Schutz allein reicht nicht aus, er ist nur für die Authentifizierung zuständig. VNC-Verbindungen laufen grundsätzlich ohne Verschlüsselung.


Bild: Mit einem Plug-in können Sie die Verbindungen von UltraVNC verschlüsseln.

Die VNC-Server können Sie bei allen Programmen außer Cspace als Windows-Dienst starten. Das ist komfortabel, denn schließlich genießen Dienste einige Privilegien im System und sind robust. Die Kehrseite: Ein Fehler in einem Systemdienst kann Windows komplett zum Absturz bringen. Unser Tipp: Richten Sie den VNC-Server nicht als Dienst ein, sondern starten Sie ihn manuell. Dann sind Sie auch gegen ein ungewolltes Starten beim Windows-Boot-Vorgang gefeit.

Bequem ist bei UltraVNC die Möglichkeit, einen bestehenden Windows-Account für den Zugang zu nutzen. Das ist vor allem für Nutzer eine Erleichterung, die etwa vom B