Schulen setzen auf Linux und OpenOffice.org

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Deutsche Schulen investieren in ihre IT und denken dabei zunehmend über Alternativen zu Microsoft-Programmen nach.

Nach einer Untersuchung der DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) wollen mehr als die Hälfte der deutschen Schulen in den nächsten zwei Jahren in neue PC-Systeme investieren und über 40 Prozent neue Office-Programme anschaffen. “Von einem Investitionsstau an deutschen Schulen kann keine Rede sein”, meint denn auch DLGI-Geschäftsführer Thomas Michel. “Allerdings haben wir auch festgestellt, dass die investierten Mittel in andere Richtungen laufen werden: Das De-facto-Monopol, das Microsoft-Programme an den Schulen über Jahre verteidigt haben, wird in den kommenden zwei Jahren abbröckeln.”

Derzeit setzen 99 Prozent der Schulen auf Windows als Betriebssystem und 97 Prozent auf die Anwendungsprogramme des Software-Konzerns. Allerdings suchen die Schulen zunehmend Alternativen: ein Viertel aller befragten Einrichtungen will zu OpenOffice.org oder StarOffice wechseln, und immerhin ein Viertel der Schulen, die nicht auf Vista umsteigen wollen, trägt sich mit dem Gedanken an Linux als Betriebssystem. (dd)