Musikindustrie kämpft weiter für sinkende Verkaufszahlen

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Diesmal traf es einen Sergeant der US-Armee, dessen freizügiger P2P-Ordner veröffentlicht wurde. Er klagt zurück.

Die RIAA ist nicht aufzuhalten in ihrem Kreuzzug gegen die eigenen Kunden und deren Bereitschaft, Geld für Musik an offenbar grenzenlos raffgierige Firmen zu bezahlen. So verklagten die Serien-Anwälte der Musiklobby den US-Army Sgt. Nicholas Paternoster. Dieser schlägt nun zurück, nachdem die RIAA umfangreiche Dateilisten aus Paternosters angeblichem Tausch-Ordner als Beweismittel veröffentlicht hatte, darunter vor allem pornografisches Material, dazu ein paar Popsongs. Der Soldat beschuldigt nun die Klägerseite seinerseits, mit Hilfe einer solchen Einschüchterungstaktik einen billigen Sieg vor Gericht anzustreben. Der Fall “Warner v. Paternoster” könnte sich als nächste grosse Niederlage für die schwächelnde Tonträgerindustrie herausstellen. [fe]

Ars Technica