IT-Manager halten Zero-Day-Lecks für größte Bedrohung

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Schadprogramme, die bis dahin unbekannten Sicherheitslücken ausnutzen, stellen für die Firmen-IT nach Meinung der meisten IT-Verantwortlichen die größte Bedrohung dar.

Im Rahmen einer Studie befragte das Sicherheitsunternehmen PatchLink CIOs, IT-Leiter und Administratoren aus Europa, den USA und Südostasien. 54 Prozent von ihnen halten Zero-Day-Sicherheitslücken für das größte Problem, noch vor Hackern, Malware und Spyware. Daher wird es immer wichtiger, das Netzwerk gegen noch unbekannte Bedrohungen zu sichern und Updates möglichst schnell einzuspielen, bevor Lecks von Schadprogrammen ausgenutzt werden. Das gelingt den IT-Managern auch zunehmend: Der Befragung zufolge verteilen 29 Prozent von ihnen kritische Updates innerhalb von zwei Stunden, 70 Prozent schaffen das immerhin innerhalb von acht Stunden.

Darüber hinaus setzen die IT-Verantwortlichen immer mehr Sicherheitsprodukte ein und investieren mehr Zeit in das Erstellen und Überwachen von Sicherheitsrichtlinien. 50 Prozent der Befragten haben mehr als zehn Agenten installiert, die Sicherheitsaufgaben übernehmen. 66 Prozent verbringen täglich eine Stunde oder mehr damit, Sicherheitsprogramme zu überwachen, Tätigkeiten mithilfe von zu automatisieren und die Sicherheitsrichtlinien zu aktualisieren. (dd)

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