Ukrainische Hacker bringen Linux auf den Palm

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Eine stabile und tragfähige Linux-Grundlage versprechen Palm sowie Access / PalmSource ihren Kunden seit Jahren. Zwei Dutzend Entwickler haben das inzwischen in die eigenen Hände genommen.

Schon bei Sonys früheren Clié-PDAs gab es kurzfristige Bemühungen mit einem Embedded-Linux namens „uCLinux“. Doch jetzt wird eine Linux-Portierung weit attraktiver durch leistungsfähige Geräte wie den Palm TX, die über hochauflösende Displays, WLAN und Bluetooth verfügen. Und auch das Palm-Smartphone Treo reizt die Tüftler.

Auftritt Hack&Dev, die von Vladimir Pouzanov in Kiew registrierte Site einer Tüftlergruppe, die mehr und mehr Linux auf den Palm bringt. Die Resonanz in den Foren der Palm-Benutzer ist bislang gemischt. Die einen glauben, dass Linux niemals die einfache Benutzung des Palm OS – von Access inzwischen auch Garnet OS genannt – erreichen kann. Andere überschlagen sich vor Begeisterung.

Die Grundlagen von Linux4Palm sind der “Cocoboot”-Loader, das Projekt Opie (Open Palmtop Integrated Environment) sowie die Angstom-Distro. Einen guten Überblick über die Ergebnisse gibt dieses <a href=”http://planet.hackndev.com/”>Blog</a> eines Hack&Dev-Entwicklers. Der Web-Browser Konqueror schlägt in jedem Fall alle bisherigen Browser-Implementationen des derzeitigen <s>Palm OS</s> Garnet OS.

Was hätte aus Palm alles werden können, wenn die Firma schon vor Jahren die Weichen in Richtung Open Source gestellt hätte? Firmen wie Red Hat und Sun Microsystems haben bewiesen, dass man auch gutes Geld verdienen kann, wenn man seine “Kronjuwelen” zu freier, quelloffener Software erklärt.

(von Fernando Cassia/bk)

Inquirer UK

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