Handy-Ausrüster Balda droht Aufspaltung

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Zwei englische Hedge-Fonds halten das westfälische Unternehmen an der Börse für unterbewertet und fordern massive Umstrukturierungen.

Obwohl als sicher gilt, das Balda die Touchscreens für Apples iPhone liefert, steht der Handy-Ausrüster an der Börse nicht allzu gut da. Seit dem Verkaufsstart des iPhones fiel der Aktienkurs um 30 Pozent. Die beiden Großaktionäre Audley Capital und Guy Wyser-Pratte, die zusammen etwa 15 Prozent der Balda-Aktien halten, kritisieren daher in einem Brief an den Vorstand, der dem Handelsblatt vorliegt, das unklare Erscheinungsbild des Konzerns. Das Unternehmen stehe eher für Handy-Schalen, die Display-Technologie der Tochter TPK werde kaum wahrgenommen. Daher fordert man, TPK auszugliedern und an die US-Börse Nasdaq zu bringen oder eine vergleichbare asiatische Börse. “Wir müssen betonen, dass wir dazu entschlossen sind, die krasse Unterbewertung von Balda zu eliminieren. Dies könnte dazu führen, dass Aktionäre in Zukunft Einfluss nehmen”, heißt es laut dem Handelsblatt im Brief der Investoren. (dd)

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