Chile: Aufstand gegen Microsoft

Software

Die Bewohner des südamerikanischen Landes fühlen sich vom Software-Riesen übergangen und fordern freie Software.

Am 9. Mai hat die chilenische Regierung ein Abkommen mit Microsoft unterzeichnet, das den Einsatz von dessen Software in Staat und Bildungswesen bewilligt. Dieser Vertrag ist allerdings erst diesen Monat publik geworden. Zahlreiche Schüler und Studenten fühlen sich schlicht übergangen und haben eine Freiheitsbewegung gestartet. Die “Movimiento de Liberacion Digital” (auf Deutsch: Bewegung der digitalen Befreiung). Ziel dieser Aktion ist es, die Regierung dazu zu drängen, das Abkommen mit Microsoft rückgängig zu machen, so die Website der Kritiker.

Es ist nicht so, dass die Revolutionäre Microsoft-Software nicht mögen oder nur freie Software nutzen würden. Vielmehr geht es den Freiheitskämpfern darum, ein Mitsprache-Recht bei der Wahl der Software zu haben. Sie sind aufgebracht wegen des heimlichen Abkommens zwischen Microsoft und der chilenischen Regierung. (mr)

Bild: Movimiento de Liberacion Digital

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