Intel: Wettbewerbsbehinderung? Wir?

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Der Chipgigant macht erst einmal den Ahnungslosen. Und jammert über die Kosten des kommenden Verfahrens.

Intel, demnächst auf der Anklagebank der Europäischen Wettbewerbswächter, hat auf die drohende Gefahr reagiert. Und zwar in Person von Bruce Sewell, Senior Vice President and General Counsel. Dieser zeigt mit dem Finger auf den lebendigen, hoch-kompetitiven Halbleitermarkt und folgert daraus, dass Intel wettbewerbs- und konsumentenfreundlich sein müsse. Besonders schlimm findet Bruce, dass das Verfahren nicht etwa durch Beschwerden von Konsumenten angeregt wurde. Sondern nur wegen eines einzelnen, nicht namentlich genannten Wettbewerbers. Und dass es die Pflicht der Kommission sei, da mal genauer hinzusehen.

Völlig andere Töne, wer hätte das vermutet, erklingen aus dem AMD-Lager. Giuliano Meroni, President AMD for Europe, Middle East and Africa (EMEA) jubelt, dies sei ein Augenblick der Wahrheit für die gesamte IT-Industrie.

Ich hoffe, unsere geschätzten Leser zeigen Verständnis dafür, dass wir hier keinen weiteren Kommentar hinzufügen möchten. [fe]

Inquirer UK