Inquirer-Reporter sind auch nur Verbraucher

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Schluss mit dem Glamour: Auch INQ-Schreiber bezahlen für ihre Geräte. Und bekommen Gurken geliefert.

In Teilen der IT-Leserschaft herrscht die romantische Stimmung vor, erfolgreiche Journalisten würden mit hochwertigen Geschenken aus der Industrie geradezu überschüttet. Ein Lehrstück vom schnöden Gegenteil dieses Traumes berichtet aktuell unser britischer Kollege Theo Valich, der sich von sauer ersparten IT-Groschen einen Dell 2407WFP-HC Monitor leistete.

Nach dem freudigen Auspacken ergab sich allerdings das hier gezeigte Bild, welchem sicherlich ästhetische Qualitäten zuzuschreiben sind. Das sich aber eben so sicher negativ auf den persönlichen Frag-Score auswirkt. Theo berichtet weiter von seiner Telefon-Odyssee durch den Dell-Support, welcher ihm schliesslich, nach 54 Minuten angestrengten Redens und Beantwortens teilweise peinlicher Fragen, den Austausch zusagte. Nicht unverständlich, sieht Theo hier beim Dell-Support noch Raum für Optimierung.

Ich bin mir allerdings darüber im Klaren, dass ein Artikel wie dieser Reaktionen unserer Leser geradezu herausfordert. So in der Art von: “Also, mein Dell-Monitor, läuft seit Jahren problemlos unter Vista, aber ich hab von einem Bekannten gehört, dass der jemanden kennt, wo es mal in der Verwandtschaft Probleme mit einem Apple-Gerät gegeben haben soll”. Und ich bin trotzdem der festen Überzeugung, dass das Web 2.0, und hier insbesondere die Kommentarfunktion, einen Segen für unsere Branche als auch unsere Demokratie darstellt. [fe]
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Inquirer UK