US-Politiker fordern Total-Filter für das Internet

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Das Internet sei ein gefährlicher Ort, an dem man Kinder nicht allein lassen dürfe.

US-Senatoren wie Daniel K. Inouye (D-Hawaii) oder der berüchtigte (und korruptionsverdächtige) Ted Stevens (R-Alaska), fordern im Chor, dass das Internet mittlerweile ein so gefährlicher Ort sei. Dass Eltern mit dem Schutz ihrer Kinder im Irrgarten der Intertubes überfordert seien. Deshalb müsse das Internet (“eine Serie von Röhren”) vollständig durchgefiltert werden.

Natürlich wurden solche markigen Reden auf einem Senatoren-Event geschwungen, zu dem Bürger(Rechts)vertreter nicht eingeladen waren. Diese, wie das Center for Democracy and Technology kommentieren nämlich erwartungsgemäss: “Das Parlament darf in seinem Bemühen, Kinder vor Belästigern oder unpassenden Inhalten zu schützen, nicht über die verfassungsmässigen Grundrechte der Internetbenutzer hinwegtrampeln”. [fe]

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